Frühlingszeit – Allergiezeit – Heuschnupfen

Allergien und ein schwaches Immunsystem haben oft eine gemeinsame Ursache, Defekte in unserer Schleimhaut. Unsere Schleimhäute sind wie ein Schutzwall und werden durch Umweltgifte, chronische Erkrankungen oder auch aggressive Therapien (z.B. Antibiotika) beschädigt. Das IgA auf den Schleimhäuten verhindert das Eindringen von Fremdstoffen und Allergenen in den Körper. Wenn diese Barriere aber überwunden wird bildet der Körper IgE bei Kontakt mit dem Allergen (z.B. Pollen).

Bei erneutem Kontakt wird dann Histamin freigesetzt und die typischen Allergiesymptome erscheinen wie Juck- oder Niesreiz, Asthma oder Darmspasmen. Histamin wird durch ein Enzym im Dünndarm wieder abgebaut, vorausgesetzt die Dünndarmschleimhaut ist intakt. Die Darmschleimhaut ist die wichtigste Barriere da sie 400m² unseres Körpers bedeckt und unser größtes Immunorgan darstellt. Kreuzallergien entstehen, weil die Allergene in z.B. Nahrung und Pollen eine ähnliche Oberflächenstruktur haben und somit für den Körper in „einen Topf“ fallen.

Es gibt verschiedenste Ansätze von Therapien. Symptomorientiert durch Antihistaminika, hilft meist schnell und gut aber die Ursache bleibt unbehandelt und die Allergie bestehen. Bei der Hyposensibilisierung wird der Körper an das Allergen gewöhnt mit dem Ziel einer dauerhaften Toleranz. Dies kann 2-4 Jahre dauern.

Durch eine gezielte Schleimhauttherapie kann aber die beste Grundlage geschaffen werden um Betroffene auf Ihrem Weg erfolgreich zu begleiten. Unterstützen kann man verschiedene Organsysteme mit Osteopathie, Akkupunktur, Homöopathie und weiteren alternativen Methoden. Auch durch richtige Ernährung kann Kreuzallergikern gut geholfen werden. Es ist ein Mühsamer Weg und bedarf oft mehrere Ärzte und Therapeuten zusammen, aber die Lebensqualität danach lohnt sich! Greifen sie es an!