Gut zu wissen

Stillfreundliche Erkältungs-Hausmittel

Es ist kalt, es ist Winter und die Erkältungszeit ist voll im Gange. Der Nr. 1 Topseller ist wie immer der gute alte Tee, aber bitte Finger weg vom Salbeitee! Zumindest wenn ihr stillt, der wirkt nämlich abstillend. Greift lieber zu Spitzwegerich (reizlindernd), Lindenblüten (fiebersenkend), Zystrosen (antiviral) oder auch Holunderblüten (abwehrstärkend). Natürlich kann man sich auch Ingwertee aufkochen mit etwas Zitrone für den Vit C Boost, davon nicht zu viel bzw. die Reaktion eurer Kinder abwarten (Wunder Po?).

Ihr solltet auch täglich extra Vitamin C und Zink nehmen, das braucht euer Körper jetzt. Propolis ist ein natürlich vorkommendes Antibiotika der Bienen und wirk ebfalls antibakteriell, sowie auch Pastillen aus Kapuzinerkresse und Rettich. Ihr erhaltet verschiedene Präperate in der Apotheke eures Vertrauens. Auch Homöopahtisch könnt ihr euch austoben, lasst euch beraten.

Haltet die Füße immer schön warm, sie sind eng mit der Nasenschleimhaut sowie der Blase verbunden. Probiert gerne ein ansteigendes Fußbad aus, wirkt Wunder! Lasst euch eine ordentliche Hühner oder Rinderbrühe kochen mit viel Gemüse und frischen Kräutern. Bei Husten kocht euch einen Zwiebelsud (Zwiebeln mit Honig oder Kandiszucker auskochen), Rezepte findet ihr im Internet, schmeckt komisch ist aber sehr wirksam!

Außerdem könnt ihr natürlich auch Nasendusche machen, Rotlichlampe auf das Gesicht richten und bewegt euch trotzdem ein bisschen an der frischen Luft. Die Heizungsluft trocknet unsere Schleimhäute aus, am besten eine Schüssel mit frischem Wasser darauf stellen oder ein feuchtes Handtuch bzw. die Stoff windel drüber hängen ;-).

Sollte eure Nase Wund werden vom vielen putzen, habt Ihr Mamas sicher eine Wundcreme für den Babypopo Zuhause, hilf auch eurer Nase. Ansonsten könnt ihr auch herkömmliches Olivenöl nehmen um die Haut zu flegen. V.a. Stillende Mamas brauchen Unterstützung und Ruhe, da sonst die Milchmenge reduziert wird durch die Mehrbelastung des Organismus. Also Füße hoch und unter die Decke!

Viel Erfolg und kommt gut durch den Winter! Solltet Ihr durch Erkrankung Stillbeschwerden bekommen meldet euch gerne bei unserer Kollegin Marina Lehninger, sie ist Stillberaterin in München.

Alles Gute, Anne und Sarah

„Rausgesprungener Wirbel“- „verrutschte Bandscheibe“- gibt es das?

So manche „Diagnose“ wie sie sich im Volksmund verbreitet hat, klingt ziemlich angsteinflössend. Ein rausgesprungener Wirbel? das klingt nach schwerer Verletzung, nach nicht bewegen dürfen. Dabei stecken häufig eher harmlose Dinge hinter den, manchmal durchaus starken, Beschwerden. Die Bilder, die wir im Kopf haben, können dazu beitragen, dass wir vor Sorge wie gelähmt sind. Uns nichts mehr zutrauen, aus Angst etwas falsch zu machen.
Auch nach einer Verletzung oder einer Operation ist das häufig ein Problem, es verzögert sogar manchmal den Heilungsprozess.

Deshalb ist sehr wichtig gut aufgeklärt zu werden, das ist die Aufgabe des Therapeuten und/oder Arztes. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen, so viel Zeit muss sein. Manchmal ist es hilfreich ein Bild der betroffenen Struktur zu sehen, im Anatomieatlas zum Beispiel. Das kann dabei helfen unnötige Ängste abzubauen und den eigenen Körper besser zu verstehen.
Wenn der Körper kein unbekanntes Wesen mehr ist, traue ich mir insgesamt mehr zu und verhilft zu mehr Eigenverantwortlichkeit. „der mündige Patient“ ist hier das Stichwort.
Also fragen Sie und seien Sie neugierig, es klärt sich dann so manches Missverständnis.

Vorraussetzung ist allerdings dass der Informationsgeber auch medizinisch geschult ist und sich mit dem jeweiligen Themengebiet auskennt. Der Internetratgeber mit den sechs Buchstaben ist damit nicht gemeint.

14.05.2018: Unsere Haut

Unsere Haut ist unser Aushängeschild und größtes Organ mit 1,5-2 Quadratmetern. Sie steht mit allen Körperfunktionen in Beziehung! Sie gibt Signale an unser Gehirn, kann die Farbe wechseln, bietet Schutz nach Außen, ist Fettspeicher, reguliert Feuchtigkeit, sie absorbiert und tauscht aus und dient als Thermostat. Unsere Haut ist emotionales Spiegelbild und spiegelt z.B. den Zustand unserer Organsysteme. Als Therapeuten machen wir uns Ihr Hautbild zu Nutzen in der Diagnosefindung! Ein Beispiel das fast jeder kennt ist die Gelbfärbung beim Säugling wenn die Leber einen bestimmten Blutfarbstoff noch nicht abbauen kann. Bei verschiedenen Störungen oder auch geführtem Lebensstil verändert sich die Haut.

Wenn wir uns in unserer Haut nicht wohl fühlen oder ein Organsystem nicht mehr gut funktioniert neigen wir zu Hautreaktionen bis hin zu Erkrankungen wie Schuppenflechte, Allergien, Pickeln, Flechten und Rötungen. Was können wir also für unsere Haut alles tun? Gesunde Ernährung wäre ein guter Anfang und genügend trinken (v.a. bei trockener Haut), Sie sollten das Rauchen aufgeben, das Nikotin schadet der Sauerstoffversorgung und färbt die Haut grau. Durch Wechselduschen oder Bürsten kann die Durchblutung angekurbelt werden, selbstbewustes Auftreten stärkt auch unseren äußeren Mantel und wenn Gerüche oder Ausdünstungen nicht in den Griff zu bekomen sind, sollten Sie mit einem Therapeuten eine Entgifungskur für das auslösende Organe machen.

Unter anderem betrachten wir die Haut als größte Faszie im Körper und behandeln diese auch in der Osteopathie. Ein echter Allrounder unsere Haut!

 

Frühlingszeit – Allergiezeit – Heuschnupfen

Allergien und ein schwaches Immunsystem haben oft eine gemeinsame Ursache, Defekte in unserer Schleimhaut. Unsere Schleimhäute sind wie ein Schutzwall und werden durch Umweltgifte, chronische Erkrankungen oder auch aggressive Therapien (z.B. Antibiotika) beschädigt. Das IgA auf den Schleimhäuten verhindert das Eindringen von Fremdstoffen und Allergenen in den Körper. Wenn diese Barriere aber überwunden wird bildet der Körper IgE bei Kontakt mit dem Allergen (z.B. Pollen). Weiterlesen

22.3.18: das zu kurze Zungenband- ein kleines Problem mit großer Wirkung

Es gibt Babies, die mit einem zu kurzen Zungenband geboren werden. Das Zungenband befindet sich unterhalb der Zunge und stellt eine normale Befestigungsstruktur dar. Ist es jedoch verkürzt, wird die Zunge sozusagen im Unterkiefer festgehalten. Das kann zu erheblichen Problemen führen, die wir in dem heutigen Artikel beschreiben möchten.
Nicht alle Kinder, die die folgenden Symptome zeigen, leiden zwangsläufig unter einem zu kurzen Zungenband, ein Blick vom geschulten medizinischen Personal, wie Arzt, Hebamme, Stillberaterin, Osteopath, etc, lohnt dann jedoch immer.
Aufmerksam sollte man werden, wenn:
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01.03.2018: Schwindelgefühle

Was tun bei Schwindel? In der osteopathischen Praxis sehen wir häufig Patienten mit dem Symptom oder Begleitsymptom Schwindel! Abzuklären ist dann ob der Patient schon beim Arzt war v.a. beim Facharzt. Je nach Schwindel (Drehen, Karussellfahren, Gleichgewichtsstörung, Schwanken) sollten organische Störungen abgeklärt werden. Weiterlesen

17.01.18: Diagnose Reizdarmsyndrom

Manche Menschen gehen mehrmals 4, 5 oder 6x am Tag und mehr aufs stille Örtchen. Diese Menschen haben meist auch Bauchkrämpfe, Blähungen, zu weichen Stuhlgang bis hin zum Durchfall und das täglich. Mal besser, mal schlechter. Das entspricht ganz und gar nicht einer gesunden Verdauung und ist nicht normal! Wenn alle organischen Ursachen sowie Allergien ausgeschlossen wurden spricht man meist vom Reizdarmsyndrom. Das Kind bekommt also einen Namen und die Patienten müssen fortan damit leben.

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08.01.18: Stillprobleme: Manchmal liegen die Ursachen beim Baby

Im besten Fall saugt ein gesundes Neugeborenes schon bald nach der Geburt an Mamas Brust. Saug- und Schluckreflex sind bereits voll ausgebildet und helfen dem Baby diese lebenswichtige Tätigkeit auszuüben. Auch für die Milchproduktion ist dieses erste Saugen sehr wichtig. Der Milchfluß kommt so in Gang.
Leider gibt es nicht selten gleich anfangs Probleme, die dazu führen, dass eine harmonische Stillbeziehung nicht zu Stande kommt. Das kann dazu führen, dass die Mutter nach einigen Tagen das Stillen aufgibt, weil es zu schmerzhaft ist, die Mutter glaubt, sie habe zu wenig Milch oder weil es zu einer sehr schmerzhaften Brustentzündung kommt.
Das ist für eine Mutter, die Stillen möchte, sehr frustrierend und dem Baby entgeht so die wertvolle Muttermilch.

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15.11.17: Narben

Viele Menschen besitzen eine, oder sogar mehrere – Narben. Sie können groß sein, tief oder oberflächlich, klein oder flächig aber in jedem Fall schränken Narben unser Gewebe ein. Es ist ein Schnitt, eine Unterbrechung, eine Einschränkung für unser Gewebe. Weiterlesen